Immer wieder ...
... erfahren Menschen, dass Gott konkret handelt und spricht. Hier erzählen einige von ihnen von ihren Erlebnissen.
Gottes Vorbereitung, Beistand und Bewahrung

- Natalie Schoch mit Tochter
Nachdem meine Tochter (2 ½ Jahre) und ich Anfangs Dezember die Enten gefüttert hatten, blieben wir noch eine Weile am Seeufer beim Richterswiler Schiffsteg. Ich habe meine Tochter nicht aus den Augen gelassen und trotzdem ist sie in den See gefallen. Sie tauchte komplett unter. Ohne zu Zögern bin ich hinter ihr her in den See gesprungen. Gott schenkte uns eine Frau, die mir half, aus dem See zu steigen, da die Mauer viel zu hoch war, um alleine herauszukommen. Da wir in der Nähe wohnten, bin ich den Kinderwagen schiebend den Berg hinaufgerannt. Zuhause haben wir ein warmes Bad genommen.
Im Nachhinein realisierte ich, wie wir Gottes Bewahrung erleben durften:
1. Der Seegrund ist voll von Steinen und weder meine Tochter noch ich haben einen blauen Fleck oder sonst irgend-eine Verletzung.
2. Meine Tochter hatte ein paar Tage vor dem Unglück tauchen gelernt und deshalb auch kein Wasser geschluckt.
3. Mein Sohn (10 Monate) war für einmal im Kinderwagen und nicht wie so oft in der Traghilfe auf meinem Rücken.
Immer wieder danke ich meinem Herrn für dieses Erlebnis. Er hat für uns gesorgt!
Natalie Schoch, Richterswil
Ein einfaches Segensgebet wirkt Wunder!
Im Dezember 2008 bekam ich ein 14 Monate altes Tageskind, das zweimal pro Woche bei uns sein sollte. Der Einstieg war sehr schwierig. Das Kind konnte sich nicht von der Mutter lösen und hat den ganzen Tag hauptsächlich geweint. Es folgte mir auf jedem Schritt, und es war schwierig, nur schon alleine auf die Toilette zu gehen. Kaum drehte ich ihm den Rücken zu, fing es an zu weinen. Auch wenn ich mal mit meinen eigenen Kindern schimpfen musste, weinte mein Tageskind. Nach jeder Schlafenszeit wachte es weinend auf. Am liebsten wäre es den ganzen Tag bei mir auf dem Schoss gesessen, was ich aber nicht tun konnte.
Nach 8 Monaten war ich mit meinen Kräften ziemlich am Limit, so dass sich schon erste Stadien einer Erschöpfungsdepression ankündigten. Ich wusste einfach nicht mehr, was machen, und spielte mit dem Gedanken, das Kind wieder abzugeben, obwohl ich es doch sehr lieb hatte und auch wusste, dass es nochmals von vorn anfangen müsste, wenn ich es nicht behalten würde. So schrie ich zu Gott und bat ihn um Hilfe.
Das nächste Mal als mein Tageskind kam, nahm ich mir zwei Minuten Zeit, um es zu segnen. Ich segnete es mit Gottes Liebe, Freude und Frieden. Es war der erste Tag, an dem es nicht ein einziges Mal weinte! Am zweiten Tag tat ich dasselbe. Und wieder weinte es nicht ein Mal. Seither kommt das Kind mit Freude zu uns. Es löst sich von Anfang an von der Mutter, lacht viel, spielt, geht alleine ins Kinderzimmer und weint nicht mehr! Manchmal möchte es nicht einmal mehr nach Hause. Ich segne es weiterhin jedes Mal, wenn es kommt, und danke Gott für dieses Wunder!
Cornelia Schärer, Wädenswil
Von Hüftschmerzen geheilt
Als wir an einem unserer Treffen zusammen im Gebet waren, hatte jemand aus der Runde den Eindruck, dass er für ein Gelenk beten soll. Als er in die Runde fragte, wer sich davon angesprochen fühlte, hoffte ich fest, jemand würde sich melden. Erst nach ein paar Momenten wurde mir bewusst, dass wohl ich angesprochen war, denn seit mehreren Tagen hatte ich starke Schmerzen in meiner Hüfte. Nachdem wir in der Runde dafür gebetet hatten, war dieser Schmerz wie weggeblasen und ist bis jetzt nicht wieder zurückgekehrt. Ich bin geheilt!
Nathan Goldberg, Samstagern
Gott sorgt vor!
Ich war am Pfingstmontag mit dem Velo unterwegs und eigentlich fahre ich immer ohne Flickzeug umher. An diesem Montag jedoch liess mir der Gedanke keine Ruhe, etwas einzupacken, und prompt hatte ich in Rapperswil einen Plattfuss. Dank der Vorahnung konnte ich meine Tour nach einem kleinen Unterbruch fortsetzen. Ich musste sie nicht vorzeitig abbrechen und auf den Zug umsteigen. Es wurde eine super schöne und erholsame Fahrt. Gott sei Dank.
Barbara Lepri, Horgen
Herzinfarkt überlebt
Das Unerwartete kommt ohne Vorwarnung – wie an jenem Morgen, als ich in Würenlos gemütlich einen Kaffee trank.
Zuerst hatte ich ein unangenehmes, flaues Gefühl im Magenbereich, dann plötzlich einen vernichtenden Schmerz in beiden Armen. Ich rasterte die möglichen Diagnosen rasch durch und es wurde mir sofort klar, dass ich ein ausserordentliches Herzproblem haben musste. Die Statistik fürs Überleben ist dabei niederschmetternd schlecht: Etwa 11% des Herzmuskels gehen pro Minute kaputt! Es war der 8.3.2008, 8.10 Uhr, meine Todeszeit schätzte ich auf 8.20 Uhr auf dem Parkplatz der Autobahnraststätte - ein sehr unromantischer Ort zum Sterben.
