AUEREHUUS

Pfingstgemeinde SPM

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Immer wieder ...

... erfahren Menschen, dass Gott konkret handelt und spricht. Hier erzählen einige von ihnen von ihren Erlebnissen.


Heilung! - ein Geschenk von Gott

Pia Granacher

Je gesünder ich ass, desto mehr Bauchschmerzen hatte ich.

Vor vier Jahren fand eine Ernährungsberaterin endlich heraus, warum ich fast jeden Tag meines Lebens mit Bauchschmerzen geplagt war: Fructosemalabsorbation. Mein Dünndarm konnte nur eine kleine Menge Fruchtzucker verdauen und der ganze Rest plagte mich für mehrere Stunden. Grosse Festessen, Apéros und gesellige Anlässe waren für mich deshalb immer ein Graus, denn spätestens nach den ersten paar Bissen bekam ich Bauchschmerzen.

 

Seit der Diagnose mied ich alle Lebensmittel, die grössere Anteile an Fruchtzucker enthielten und konnte so die Bauchschmerzen einigermassen steuern. Mein Speiseplan wurde ziemlich einseitig und mir fehlte die Begeisterung, mich den Rest meines Lebens so durchzufüttern. Oft dachte ich: Irgendwann einmal werde ich in einem grossen Heilungsgottesdienst für mich beten lassen, dass mich Gott gesund macht.

 

Am 12. November 2011 ging ich in ein Gebetsweekend der Pfingstgemeinde Wädenswil. Wir hatten eine erbauende Gemeinschaft mit kraftvollen Inputs und Anbetungszeiten. Jemand hatte einen Eindruck, dass Gott ganz viele Geschenke für uns bereit hat und uns beschenken möchte. Wir bildeten kleine Gebetsgruppen und ich spürte die Gegenwart Gottes. Da brachte ich mein Anliegen für Heilung vor und sie beteten für mich. Ich spürte weder in meinem Bauch etwas, noch bekam ich Hühnerhaut, noch nahm ich in meinen Gefühlen eine Regung wahr. Bei den folgenden Mahlzeiten ass ich guten Mutes, was auf den Tisch kam und ich bekam einfach keine Bauchschmerzen!!!

 

Gott hat mich geheilt und mir damit ein Geschenk gegeben mit allen positiven Auswirkungen für mein Leben. Es bewegt mich nun zutiefst, wenn ich in den Evangelien über Jesus und seine Heilungen und Wundertaten lese und zu ihm bete. Es ist wunderbar! Dieses Geschenk gebe ich nicht mehr her und ich freue mich täglich darüber.

 

Pia Granacher, Schönenberg


Wenn Engel dich beim Fliegen auffangen

Prisca Wermuth Dudler

Jesus sagte: "Ich lebe, werdet auch ihr leben." (Johannes 14, 19)

Dies durfte ich ganz konkret im Mai 2011 erfahren, als ich mit meinem Fahrrad hinter einem Kastenwagen her die Einsiedlerstrasse Richtung Wädenswil „hinab sauste“. Auf der Höhe Burgruinenparkplatz war eine Autolenkerin im Begriff die Strasse von der Eichmüli her zu überqueren. Leider konnte sie mich nicht sehen und fuhr nach dem Kastenwagen gleich los!!! Ich bremste so gut ich konnte, was aber natürlich nicht reichte, prallte ins Auto und flog…

 

Während diesem Fliegen hatte ich den Eindruck, aufgefangen zu werden; der Aufprall war, den Umständen entsprechend, extrem sanft. Der Helm und die Brille waren entzwei, das Fahrrad hatte einen verbogenen Lenker, der Sattel und das Körbchen waren beschädigt, aber ich hatte keine Schürfung (trotz kurzen Hosen und T-Shirt). Der nachfolgende Autolenker, der als Zeuge alles genau beobachtet hatte, konnte sich nicht erklären, dass ich nicht über das Auto geschleudert wurde. – Ein Wunder!!!

 

Wegen Verdacht auf eine Hirnerschütterung wurde ich ins Krankenhaus gefahren und musste zur Beobachtung eine Nacht bleiben. In meiner linken Schulter war das Schlüsselbein verschoben, was recht schmerzhaft war. Aber in Anbetracht dessen, was hätte passieren können, waren diese Schmerzen auszuhalten! Es war auch erstaunlich, wie schnell ich wieder die volle Beweglichkeit zurückgewann, aber ich wusste einfach: Gott wird den Rest auch noch gut machen, da ER mich ja am Leben erhalten wollte.

 

Ein Mann aus unserer Gemeinde fuhr kurz darauf an der Unfallstelle und dem Polizei- und Krankenwagen vorbei. Er erzählte später, er habe am Ort Engel gesehen: Engel, die mich beim Unfall aufgefangen hatten!

 

Für mich war dieser Tag wie ein zweiter Geburtstag. Gott hat mir nochmals eine Chance gegeben. Anscheinend hat ER noch etwas vor mit meinem Leben und ich möchte noch mehr mein Leben IHM zur Verfügung stellen, denn es gehört IHM!!!

 

Prisca Wermuth Dudler, Samstagern


Die Zeit - das Kostbarste, das wir haben!

Unsere Zeit ist wohl etwas vom Kostbarsten, das wir haben. „Oh Herr, gib uns Gnade, zu erkennen, was richtig ist, die Zeit richtig zu nützen und die Dinge, die Dich nicht ehren, zu lassen!“ können wir nur beten.

 

An einem normalen Arbeitstag kam um ca. 10.00 Uhr mein Chef in mein Büro. Wir waren am Erstellen einer Werbeschrift, nach dem Mittagessen würde der extern beauftragte Werber zur Sitzung kommen. Der Text war in einer ersten Roh-Fassung vorhanden, die mir der Chef vorlegte. Ich sollte nun bis am Nachmittag eine Überarbeitung erstellen, die der Werber zur Weiterarbeit brauchte. Da die Schrift mehrere Seiten umfasste und alles andere als gut war – die definitive textliche Fassung war noch weit entfernt – ergrimmte ich innerlich. In zwei Stunden alles überarbeiten – unmöglich! Ich begann, musste aber nach einigen Minuten diesen Text beiseite legen, da ich keine Chance sah, auch ein nur annähernd befriedigendes Ergebnis zu liefern. Schliesslich war ich mitten in einer Arbeit, die ebenfalls dringend war. So nahm ich erzürnt meine vorige Arbeit wieder auf.

 

Am Mittag ging ich in meine stille Zeit, die ich zu diesem Zeitpunkt erst seit kurzem auf der Halbinsel am See beim Schlössli machte. Immer noch mit mittlerer Wut im Bauch „stampfte“ ich zur Halbinsel. Plötzlich hörte ich Musik, die von den Bänklein am See herkamen. Ich ging darauf zu und entdeckte Lautsprecher, von denen klassische Musik erschallte. Völlig erstaunt setzte ich mich auf ein Bänklein und wusste: Der Herr ist mir nahe! Ich hörte Gott innerlich zu mir sagen: „Komm her zu mir. Diese Musik ist für dich. Ruhe dich aus, entspanne dich, ich will dich erquicken.“ Als gleich darauf „Jesus bleibet meine Freude“ von Johann Sebastian Bach ertönte, kamen mir die Tränen. Ich begann, zu danken und Gott zu loben und zu preisen für Seine grosse Güte. Auf dem Rückweg ins Büro segnete ich meinen Chef und betete um Weisheit für die Sitzung am Nachmittag – da ich ja nichts vorzuweisen hatte.

 

Kaum war ich im Büro, tauchte der externe Werber auf, der meine Überarbeitung entgegen nehmen sollte. Ich schenkte ihm gleich reinen Wein ein: Ich hatte noch kein Ergebnis. „Kein Problem – wann hast Du es?“ war seine Antwort. „In drei Tagen. Geht das?“ erwiderte ich, worauf er bejahte. Halleluja! Der Herr hat vorgesorgt, meine Überarbeitung packte ich danach mit voller Motivation an.

 

Jörg Imfeld, Au-Wädenswil


Gott machte mir Mut, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen!

Sophia Würmli

Am 15.11.2009 erhielt ich im Gottesdienst ein prophetisches Wort von Ed Traut. Unter anderem sagte er mir, dass sich in 3 Monaten alles zum Guten wenden und mich Gott segnen würde.

Ich war seit März 2009 stellenlos, hatte aber immer wieder Gedanken, mich selbständig zu machen. Dies wies ich von mir, weil es mir zu riskant war. Das habe ich Gott auch gesagt. Mit der Zeit konnte ich mit dem Gedanken der Selbständigkeit anfreunden, aber nur wenn ich ein Mandat hätte, dass mir eine gewisse finanzielle Sicherheit gäbe.


Anfangs Februar 2010 hatte ich wieder einmal ein Vorstellungsgespräch für eine 40-60 % Geschäftsführerstelle, dieses Mal bei Solidarität Dritte Welt, einer Stiftung für Missionsprojekte. Ganz am Ende des Gespräches sprachen sie davon, dass sie eigentlich lieber jemanden auf Mandatsbasis hätten. Das war für mich das entscheidende Stichwort! Nach dem zweiten Gespräch und dem Angebot der Stiftung habe ich dann zugesagt. Das Ganze ging extrem schnell und ich weiss heute noch nicht, was genau passiert ist...


Ich mache mich also selbständig und habe dieses Mandat (50 %) per 1.7.2010!
Praise the Lord!

 

Sophia Maria Würmli, Wädenswil


Gottes Vorbereitung, Beistand und Bewahrung

Natalie Schoch mit Tochter

Nachdem meine Tochter (2 ½ Jahre) und ich Anfangs Dezember die Enten gefüttert hatten, blieben wir noch eine Weile am Seeufer beim Richterswiler Schiffsteg. Ich habe meine Tochter nicht aus den Augen gelassen und trotzdem ist sie in den See gefallen. Sie tauchte komplett unter. Ohne zu Zögern bin ich hinter ihr her in den See gesprungen. Gott schenkte uns eine Frau, die mir half, aus dem See zu steigen, da die Mauer viel zu hoch war, um alleine herauszukommen. Da wir in der Nähe wohnten, bin ich den Kinderwagen schiebend den Berg hinaufgerannt. Zuhause haben wir ein warmes Bad genommen.

 

Im Nachhinein realisierte ich, wie wir Gottes Bewahrung erleben durften:

1. Der Seegrund ist voll von Steinen und weder meine Tochter noch ich haben einen blauen Fleck oder sonst irgend-eine Verletzung.

2. Meine Tochter hatte ein paar Tage vor dem Unglück tauchen gelernt und deshalb auch kein Wasser geschluckt.

3. Mein Sohn (10 Monate) war für einmal im Kinderwagen und nicht wie so oft in der Traghilfe auf meinem Rücken.

 

Immer wieder danke ich meinem Herrn für dieses Erlebnis. Er hat für uns gesorgt!

 

Natalie Schoch, Richterswil


Ein einfaches Segensgebet wirkt Wunder!

Im Dezember 2008 bekam ich ein 14 Monate altes Tageskind, das zweimal pro Woche bei uns sein sollte. Der Einstieg war sehr schwierig. Das Kind konnte sich nicht von der Mutter lösen und hat den ganzen Tag hauptsächlich geweint. Es folgte mir auf jedem Schritt, und es war schwierig, nur schon alleine auf die Toilette zu gehen. Kaum drehte ich ihm den Rücken zu, fing es an zu weinen. Auch wenn ich mal mit meinen eigenen Kindern schimpfen musste, weinte mein Tageskind. Nach jeder Schlafenszeit wachte es weinend auf. Am liebsten wäre es den ganzen Tag bei mir auf dem Schoss gesessen, was ich aber nicht tun konnte.

Nach 8 Monaten war ich mit meinen Kräften ziemlich am Limit, so dass sich schon erste Stadien einer Erschöpfungsdepression ankündigten. Ich wusste einfach nicht mehr, was machen, und spielte mit dem Gedanken, das Kind wieder abzugeben, obwohl ich es doch sehr lieb hatte und auch wusste, dass es nochmals von vorn anfangen müsste, wenn ich es nicht behalten würde. So schrie ich zu Gott und bat ihn um Hilfe.

Das nächste Mal als mein Tageskind kam, nahm ich mir zwei Minuten Zeit, um es zu segnen. Ich segnete es mit Gottes Liebe, Freude und Frieden. Es war der erste Tag, an dem es nicht ein einziges Mal weinte! Am zweiten Tag tat ich dasselbe. Und wieder weinte es nicht ein Mal. Seither kommt das Kind mit Freude zu uns. Es löst sich von Anfang an von der Mutter, lacht viel, spielt, geht alleine ins Kinderzimmer und weint nicht mehr! Manchmal möchte es nicht einmal mehr nach Hause. Ich segne es weiterhin jedes Mal, wenn es kommt, und danke Gott für dieses Wunder!

 

Cornelia Schärer, Wädenswil


Von Hüftschmerzen geheilt

Als wir an einem unserer Treffen zusammen im Gebet waren, hatte jemand aus der Runde den Eindruck, dass er für ein Gelenk beten soll. Als er in die Runde fragte, wer sich davon angesprochen fühlte, hoffte ich fest, jemand würde sich melden. Erst nach ein paar Momenten wurde mir bewusst, dass wohl ich angesprochen war, denn seit mehreren Tagen hatte ich starke Schmerzen in meiner Hüfte. Nachdem wir in der Runde dafür gebetet hatten, war dieser Schmerz wie weggeblasen und ist bis jetzt nicht wieder zurückgekehrt. Ich bin geheilt!

 

Nathan Goldberg, Samstagern


Gott sorgt vor!

Ich war am Pfingstmontag mit dem Velo unterwegs und eigentlich fahre ich immer ohne Flickzeug umher. An diesem Montag jedoch liess mir der Gedanke keine Ruhe, etwas einzupacken, und prompt hatte ich in Rapperswil einen Plattfuss. Dank der Vorahnung konnte ich meine Tour nach einem kleinen Unterbruch fortsetzen. Ich musste sie nicht vorzeitig abbrechen und auf den Zug umsteigen. Es wurde eine super schöne und erholsame Fahrt. Gott sei Dank.

 

Barbara Lepri, Horgen